Freitag, 8. Februar 2013

Man kann auch glücklich sein, wenn man dick ist.

... klar, aber Selbstverständlich. Lasst mich an dieser Stelle einen weisen Mann zitieren der einmal dazu sagte: "Am Arsch hängt der Hammer und macht Klimmzüge."

Denn Dick sein  bedeutet mit Einschränkungen leben zu müssen. Bestimmte Dinge nicht tun zu können. Ein Stück Freiheit aufgeben. Und welcher Mensch lässt sich schon gerne seine Freiheit nehmen?

Selbstverständlich kann ein dicker Mensch auch glücklich sein. Nachdem er einen guten Film im Kino gesehen hat. Oder nachdem er Spaß mit Freunden hatte.
Aber so richtig glücklich? Nein. 
Denn immer wieder kommt es zu Situationen wo einem plötzlich Grenzen gesetzt sind und sich die Sehnsucht zu Wort meldet.

So etwas kann man unterdrücken. Sehr gut sogar. Aber wer will mir erzählen das man tatsächlich glücklich ist, wenn man sich permanent selbst belügt?

Ich bin nun 13 Jahre lang dick. Nein ... maßlos übergewichtig. Mit 172 Kilo bei gerade mal 175 cm sprenge ich jede BMI Skala. Und 13 Jahre sind mehr als genug um zu verstehen das man immer eine Wahl hat. Denn im Gegensatz zu einer Person die unter einer angeborenen oder unheilbaren Krankheit leidet, ist dick sein einfach nur ein Zustand und man hat die Möglichkeit das zu ändern.

Ich habe es schon etliche Male probiert. Manchmal weil ich es wirklich wollte, manchmal einfach nur damit die Leute mich endlich in Ruhe lassen. Geklappt hat es nie. Und es hat auch nicht geholfen ständig daran erinnert zu werden. Denn stellt euch vor, das macht die Umwelt von ganz alleine, bei jeder Bewegung, bei jeder Tätigkeit. 

z.B. Wenn man wieder einmal in den Bus steigt und statt einem gleich zwei Sitze braucht. Oder wenn andere Personen nicht mehr in den Aufzug passen weil man selbst schon drin steht. Noch besser: Wenn alle Leute einen anschauen weil man schon wieder nach der ersten Treppe stöhnend, schnaufend, schwitzend da steht und völlig fertig ist.

Dann braucht man es wirklich nicht das auch noch jene Leute die einem Nahe stehen, die man liebt, dich immer wieder auf deine Fehler hinweisen.

Nein, das muss die Person selbst tun. Und sich selbst aufraffen, das Problem in den Griff zu bekommen.

Dieser Blog ist dazu da, das Ganze in meinem Fall zu dokumentieren und Jenen damit zu helfen, die unter dem gleichem Problem leiden. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen